Tournee der 54 Löcher

Am 20. August 2017 trafen sich neun Gibelchriesner zur sportlichen Tournee in eine Miniaturwelt durch den Talkessel. Spannung war garantiert, da Minigolf keine spezifische Voraussetzungen (ausser sich auf Beine zu halten und die Arme zu schlenkern) voraussetzt und die Resultate offiziell erst nach dem allerletzten Schlag zusammengezählt werden. Als Ziele wurden die Bahnen in Morschach, Brunnen und Arth anvisiert. Dabei handelt es sich in Morschach und Arth um Minigolfanlagen nach dem System des Schweizer Gartenarchitekten Paul Bongni. In Brunnen sind andere Hindernisse vorhanden, da es sich um eine Minaturgolfanlage handelt.

Über 1000 Schläge

Theoretisch wäre es möglich, jede Bahn in einem Schlag zu beenden. In Realität wurden aber über alle Bahnen gesehen durchschnittlich 3 Schläge benötigt. Nach 1475 Schlägen und unzähligen Schreien wie „neiii“ resp. „ähh“ stand fest, wer Nachfolger von Matthias Büeler wird. Michi Suter, welcher den Anlass schon zweimal gewinnen konnte, setze sich in den Anlagen in Morschach und Brunnen durch. Aufgrund einer (für seine Verhältnisse) verkorksten Runde in Arth reichte es ihm aber nur für den dritten Platz. Nachdem Thomas Marty letztes Jahr in der Zusatzrunde in Risch auf den letzten Bahn den Sieg aus der Hand gegeben hat, behielt er dieses Jahr die Nerven und konnte mit einem knappen Vorsprung von 4 Schlägen die Minigolftournee vor Marcel Inderbitzin gewinnen. Bei der Gesamtwertung der Trophy Series ist die Spannung praktisch raus. Mit dem dritten Sieg beim dritten Anlass steht Thomas Marty vor der erfolgreichen Titelverteidung. Die anderen Gibelchriesner werden jedoch mit allen Mitteln versuchen den „Grand Slam“ an den beiden restlichen Anlässen zu verhindern.

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